Europäisches Solidaritätskorps: Vermittlung junger Menschen an Organisationen beginnt

<center><b>Europäisches Solidaritätskorps: Vermittlung junger Menschen an Organisationen beginnt

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Vermittlung interessierter junger Menschen an Organisationen mit Solidaritätsprojekten ist angelaufen. Die Datenbank, über die Organisationen Teilnehmer für Aufgaben des Solidaritätskorps suchen können, ist seit gestern Abend (Mittwoch) online. Bereits in diesem Frühjahr stehen den Teilnehmern mehrere Hundert Plätze zur Verfügung, und in den kommenden Monaten werden Tausende weitere hinzukommen.


»Macht will ich haben!«
Die Erziehung des Hitlerjungen Günther Roos zum Nationalsozialisten

<center><b>»Macht will ich haben!«<br>Die Erziehung des Hitlerjungen Günther Roos zum Nationalsozialisten

Neu in der Reihe Zeitbilder der Bundeszentrale für politische Bildung

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln haben heute (8.3.2017) in Köln die Publikation »Macht will ich haben!«- Die Erziehung des Hitlerjungen Günther Roos zum Nationalsozialisten« präsentiert. Das Buch erscheint in der bpb-Reihe »Zeitbilder«. Dazugehören, Teil von etwas sein, Macht haben: Günther Roos wuchs nicht nur in der Zeit des Nationalsozialismus auf - er lebte ihn. Er verehrte Adolf Hitler, kletterte auf der Rangleiter der Hitlerjugend bis zum Jungstammführer und kämpfte im Zweiten Weltkrieg als leidenschaftlicher Soldat, der bis zuletzt an den »Endsieg« glaubte. Umso größer war für ihn der Schock nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945.


Schülerzeitungen aus NRW und
Rheinland-Pfalz gewinnen Europa-Preis

<center><b>Schülerzeitungen aus NRW und<br>Rheinland-Pfalz gewinnen Europa-Preis

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Beim bundesweiten Schülerzei-tungswettbewerb 2017 hat die Vertretung der Euro-päischen Kommission in Deutschland ihren Sonderpreis »Europa hier bei mir« an zwei Schülerzeitungen vergeben: an die Schülerzeitung »kfm bilanz« der Kaufmännischen Schulen in Rheine in Nordrhein-Westfalen und an die Schülerzei-tung »Pausengong« des Wied-Tal-Gymnasiums aus Neustadt/Wied in Rheinland-Pfalz. »Den beiden Schülerzeitungen ist es gelungen, das Thema Europa für ihre junge Leserschaft ausgewogen und verständlich darzustellen«, würdigte Richard Kühnel, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, die Preisträger heute (Montag) in Berlin.


Bewerben für internationalen
Kultur-Freiwilligendienst

<center><b>Bewerben für internationalen<br>Kultur-Freiwilligendienst

Kulturweit-Bewerbungsrunde
vom 1. März bis 2. Mai –
für alle zwischen 18 und 26 Jahren

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Am 1. März startet die neue Bewerbungsrunde für einen internationalen Freiwilligen-dienst mit kulturweit. Junge Menschen, die sich in Bildungs- und Kultureinrichtungen weltweit engagieren wollen, können sich bis zum 2. Mai auf www.kulturweit.de für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewerben. Der Freiwilligendienst beginnt am 1. März 2018. Er richtet sich an alle zwischen 18 und 26 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und über einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung verfügen.


EU-Online-Bibliothek Europeana veröffentlicht Liebesbriefe aus dem
Ersten Weltkrieg

<center><b>EU-Online-Bibliothek Europeana veröffentlicht Liebesbriefe aus dem<br>Ersten Weltkrieg

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Zum Valentinstag ruft Europeana, die Online-Bibliothek der EU, zum »Liebes-Transcribathon« auf. Dazu veröffentlicht sie Liebesbriefe, Gedichte, Liedertexte, Zeichnungen und sogar auf Blumen geschriebene Liebesbotschaften aus dem Ersten Weltkrieg auf Ihrer Website. Internetnutzer werden gebeten, dabei zu helfen, die Liebesgeschichten zu entziffern. Gefragt sind Transkriptionen, Interpretationen und Anmerkungen, die über die Seite www.transcribathon.eu hinzugefügt werden können. Ziel ist es, die handgeschriebenen Originalbotschaften in digitaler Form zu erhalten.


Umfangreiches EU-Programm
auf der Berlinale

<center><b>Umfangreiches EU-Programm<br>auf der Berlinale


ZEITPUNKT-MAGAZIN – Auf den 67. Internationalen Filmfestspielen, die am Donnerstag in Berlin beginnen, werden bis zum 19. Februar 25 Filme zu sehen sein, die durch das europäische Filmförderprogramm „Creative Europe MEDIA“ unterstützt wurden, 12 davon mit deutscher Beteiligung. Neben den Filmen gibt es ein umfangreiches europäisches Programm mit Vorträgen und Gesprächen.


ZEITPUNKT-MAGAZIN KULTUR-TIPP
»Die Bewegtbild-Biennale Contour 8«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Bewegtbild-Biennale Contour 8: Polyphone Positionen. „Polyphonic Worlds: Justice as Medium“ lautet die thematische Vorgabe der achten Auflage von Contour. Die Biennale für Bewegtbild findet vom 11. März bis einschließlich 21. Mai in der flämischen Stadt Mechelen statt, wo sich mehr als 20 Protagonisten des Genres mit Gerechtigkeit in einer immer komplexer werdenden Welt befassen. Hintergrund ist die Rolle Mechelens als Hochburg der Jurisprudenz, die vor 400 Jahren vom „Grote Raad“ der Stadt begründet wurde. Zwischen dem 15. Jahrhundert und der Französischen Revolution sollte der Große Rat das höchste Gericht der habsburgischen und später der spanischen Niederlande bleiben.


Berlinale 2017 präsentiert
»Der gleiche Himmel«

<center><b>Berlinale 2017 präsentiert<br>»Der gleiche Himmel«

67. Internationale Filmfestspiele Berlin: »Berlinale Special Series« zeigt die Event-Serie von »Ufa Fiction« und Beta Film für das ZDF im Haus der Berliner Festspiele

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Am 16. Februar 2017 zeigt die Berlinale die erste Episode der spannenden Spionage-Serie »Der gleiche Himmel« im Rahmen der Sektion »Berlinale Special Series« im Haus der Berliner Festspiele. »Der gleiche Himmel« ist damit eine von insgesamt sechs internationalen Serien, die in dieser Sektion vorgestellt werden. »Der gleiche Himmel« zeichnet das Portrait einer Gesellschaft inmitten des Kalten Krieges. Geschrieben von der preisgekrönten britischen Autorin Paula Milne unter der Regie von Oliver Hirschbiegel („Billions“, „Der Untergang“) begibt sich der Event-Dreiteiler ins Zentrum des Konflikts und auf die Spur von Spionen und Agenten, von Republikflüchtlingen und von Träumern von einem besseren Leben; von ganz normalen Menschen auf beiden Seiten der Berliner Mauer.


Begeisterung in Berlin für
»The Best of John Williams«

<center><b>Begeisterung in Berlin für<br>»The Best of John Williams«
Fotos: Jessica Bade

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es war ein großer Abend in der ausverkauften Berliner Mercedes-Benz-Arena. Drei Zugaben, Standing Ovations und ein rundum zufriedenes Publikum bei einem Konzert, das wohl Maßstäbe gesetzt hat. Vor allem auch deshalb, da von einem überragenden Orchester dem Publikum Ohrwürmer weltbekannter präsentiert wurden: Star Wars, E.T, Harry Potter, Der Weiße Hai und viele andere John Williams komponiert seit über fünfzig Jahren die Musik für die Blockbuster Hollywoods.


Goethe-Institut
kündigt 80 Prozent der Mitarbeiter

<center><b>Goethe-Institut<br>kündigt 80 Prozent der Mitarbeiter

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Goethe-Institut hat sich nach Informationen des »Westfalen-Blatts« (online) in dieser Woche von einem Großteil seiner Mitarbeiter getrennt. Es handelt sich um die Honorarkräfte, die insgesamt etwa 80 Prozent der Mitarbeiter stellen sollen. Hintergrund ist, dass es sich nach Auffassung der Deutsche Rentenversicherung bei den Honorarkräften nicht um echte freie Mitarbeiter handeln soll und man eine Sozialversicherungspflicht sieht.


EU-geförderter Film »Toni Erdmann« für Oscar nominiert

<center><b>EU-geförderter Film »Toni Erdmann« für Oscar nominiert

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der Spielfilm »Toni Erdmann« der deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade aus dem Jahr 2016 gehört zu den zehn Filmen, die über das EU-Programm MEDIA gefördert wurden und für einen der sieben Oscars nominiert sind, die in der Nacht vom 26. auf den 27. Februar in Los Angeles verliehen werden. Die deutsche Produktion »Toni Erdmann« ist zusammen mit dem schwedischen Filmdrama »Ein Mann namens Ove« und der deutsch-dänischen Produktion »Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit« als bester nicht englischsprachiger Film nominiert.


US-Literaturwissenschaftler Guy Stern nennt Trump «völlig unberechenbar«

<center><b>US-Literaturwissenschaftler Guy Stern nennt Trump «völlig unberechenbar«
Guy Stern

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der in den USA lebende Literaturwissenschaftler und Vizepräsident der Kurt Weill Foundation, Guy Stern, warnt in einem Interview mit der in Halle erscheinenden »Mitteldeutschen Zeitung« (Samstagausgabe) vor Gefahren populistischer Politik in den USA, aber auch in Europa und Deutschland. Stern, der am 14. Januar 95 Jahre alt wird, nennt den kommenden US-Präsidenten Donald Trump»vollkommen unberechenbar ... Was er heute sagt, kann morgen dementiert werden. Und umgekehrt.


Diskussion um freien Museumseintritt

<center><b>Diskussion um freien Museumseintritt

Kommentar von Monika Willer (Westfalenpost)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Kulturpolitik ist in den vergangenen Jahren leider fast vollständig zu Sparpolitik geschrumpft. Statt mit Blick nach vorne zu überlegen, welchen Mehrwert Museen und Theater für eine Kommune bringen und wie man sie nutzen kann, um die drängenden Probleme der Standortsicherung, des demografischen Wandels und der Integration von Zuwanderern zu bewältigen, wird in der Regel versucht, immer wieder noch einen letzten Euro aus den Etats zu quetschen. Dabei könnte alles so einfach sein, wie das Beispiel der Museen zeigt, die den Eintritt freigeben, die sich öffnen.


Lange Nacht des Menschenrechts-Films
am 16. Januar 2017

<center><b>Lange Nacht des Menschenrechts-Films<br>am 16. Januar 2017

Die Gewinner des 10. Deutschen Menschenrechts-Filmpreises in Bonn

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Am 16. Januar 2017 präsentiert die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit Amnesty International und dem LVR-LandesMuseum Bonn die Gewinner des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016 in Bonn. Gezeigt werden vier der sechs prämierten Beiträge: Das Drama „Durch den Vorhang“ über eine schicksalhafte Klassenfahrt nach Israel, der experimentelle Essayfilm „Morgenland“ über die Träume und Hoffnungen junger Geflüchteter in Göttingen sowie der Magazinbeitrag „Mexiko – Künstler gegen das Verbrechen“ und der Dokumentarfilm „Esperanza 43“, die beide das noch immer unaufgeklärte Verschwinden von 43 mexikanischen Studierenden im Jahr 2014 thematisieren. 


»Escher im Palast« Den Haag -
Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers

<center><b>»Escher im Palast« Den Haag -<br>Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers
M.C. Escher, Jetta vor Atrani, 1931, Copyright Sammlung Gemeentemuseum Den Haag

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Bild als Rätsel für den Betrachter: Führt die Treppe aufwärts oder abwärts? Herrscht Tag oder Nacht? Optische Illusionen wie diese sind das Markenzeichen des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher (1898-1972). Er war einer der genialsten Konstrukteure unmöglicher Welten. Mit seinen weltbekannten Grafiken stellt er auf faszinierende Weise die Grenze zwischen Illusion und Realität in Frage und treibt den Betrachter an den Rand der Verzweiflung.


Schüler und Lehrer analysieren gemeinsam die Folgen historischer Krisen und Umbrüche

<center><b> Schüler und Lehrer analysieren gemeinsam die Folgen historischer Krisen und Umbrüche

Neues Projekt des Bildungsprogramms »Forschen mit GrafStat«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Unterrichtsprojekt »Wie bin ich geworden, wer ich bin?« regt Schüler dazu an, selbst empirische Forschungen durchzuführen. Dabei analysieren sie ihre eigenen Lebenswege, die ihrer Mitschüler oder Eltern. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bietet in Kooperation mit der Universität Münster kostenfreie Lehr- und Lernmaterialien an, die von Fachleuten erstellt wurden und dabei helfen, das Projekt im Unterricht praxisnah umzusetzen.


Europäisches Hansemuseum auf Erfolgskurs Rund 113.000 Besucher im Jahr 2016

<center><b>Europäisches Hansemuseum auf Erfolgskurs Rund 113.000 Besucher im Jahr 2016

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Europäische Hansemuseum blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und stellt das Programm für 2017 vor. Nach einem außerordentlichen Eröffnungshalbjahr 2015 erfreute sich das Museum auch im ersten vollen Jahr seines Bestehens einer positiven Resonanz: Rund 113.000 Gäste besuchten 2016 das Museum. Zwei Drittel kamen aus den norddeutschen Bundesländern und fast zehn Prozent der Besucherinnen und Besucher wohnen im Ausland - mit den Top Fünf aus Dänemark, Schweden, Schweiz, USA und Großbritannien. Fast jeder vierte Besucher nahm an einer Führung teil.


Kunstmuseum St. Gallen:
Mehr Platz, mehr Kunst

<center><b>Kunstmuseum St. Gallen:<br>Mehr Platz, mehr Kunst
Claude Monet: Palazzo Contarini Venedig, 1908

Endlich! Glanzlichter der Sammlung

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Nach dem Auszug des Naturmuseums kann das Kunstmuseum St. Gallen seine bedeutende Sammlung dem Publikum endlich in angemessener Form präsentieren. Unschätzbare Meisterwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart, die meist in den unterirdischen Schatzkammern ein heimliches Dasein fristeten, werden nun in spannenden Abfolgen und Gegenüberstellungen dauerhaft gezeigt.