Deutsche arbeiten bis zu 2,5 Monate im Jahr nur für Versicherungen, Energie & Co.

<center><b>Deutsche arbeiten bis zu 2,5 Monate im Jahr nur für Versicherungen, Energie & Co.

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Bis zu zweieinhalb Monate (ca. 53 Arbeitstage) arbeitet ein Familienvater, nur um die Jahresrechnungen für private Finanzen in Höhe von rund 7000 Euro zu begleichen. Durch Tarifwechsel reduziert er die Kosten um fast 4000 Euro und spart sich den Lohn für 29 Arbeitstage. Ein Single arbeitet insgesamt einen Monat für seine jährlichen Finanzausgaben von knapp 2900 Euro. Durch den Wechsel in günstigere Tarife für Versicherungen, Energie etc. zahlt er nur noch etwa 1.200 Euro pro Jahr und halbiert die dafür erforderliche Arbeitszeit auf rund zwei Wochen.


Brexit-Votum
verleiht Berliner Start-Up Markt Rekordhoch

<center><b>Brexit-Votum<br>verleiht Berliner Start-Up Markt Rekordhoch

Anteil der Start-Up Jobs in der Hauptstadt um 70 Prozent gestiegen

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Start-Up Markt in Berlin boomt - dies geht aus einer aktuellen Studie der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die mögliche Einflüsse des EU-Referendums auf den Start-Up Job Markt in Berlin und London untersucht. Demnach zeigte Berlin einen Anstieg von gelisteten Start-Up Jobs nach dem Brexit-Votum, während sich die Anzahl in London auf dem wöchentlichen Jahresdurchschnitt einpendelte.


Mittelstand läuft Sturm gegen EU-Richtlinie

<center><b>Mittelstand läuft Sturm gegen EU-Richtlinie

Bundesregierung soll Veröffentlichungspflicht verhindern

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Von der Veröffentlichungspflicht erhofft sich die EU-Kommission, dass sie einen Beitrag leistet im Kampf gegen die Steuervermeidungstricks multinationaler Unternehmen. Wenn die Firmen diese Daten veröffentlichen müssen, können sie weniger vertuschen, so die Hoffnung. Die Bundesregierung hat sich gegen die EU-Pläne gestellt. Doch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist im EU-Ministerrat in der Minderheit. Berlin hätte mit einer Subsidiaritätsrüge protestieren können, ließ dafür aber die Frist verstreichen.



Geplanter Murks -
Elektrogeräte mit Verfallsdatum

<center><b>Geplanter Murks -<br>Elektrogeräte mit Verfallsdatum

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Sorgen Hersteller dafür, dass Mobil- und Elektrokleingeräte kurz nach Ablauf der Garantie oder Gewährleistungsfrist kaputt gehen, damit sie Neukäufe und Umsätze ankurbeln können? Dieser Frage ist das »Öko-Test«-Magazin in der aktuellen August-Ausgabe nachgegangen. Der Verdacht liegt nahe, denn in immer mehr solcher Produkte werden Akkus und Leuchtmittel fest eingebaut. Gehen diese Verschleißteile kaputt und können von Verbrauchern nicht problemlos ausgetauscht werden, fliegen an sich noch funktionsfähige Geräte auf den Müll oder gammeln in der Schublade.


Verbraucherpolitiker wollen »Mindestnutzungszeiten« für Elektrogeräte

<center><b>Verbraucherpolitiker wollen »Mindestnutzungszeiten« für Elektrogeräte

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Ähnlich dem Mindesthalt-barkeitsdatum bei Lebensmitteln sollen künftig für Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke, Drucker oder Handys »Mindestnutzungszeiten« gelten. Wie die »Saarbrücker Zeitung« (Donnerstag) berichtet, machen sich Verbraucherpolitiker des Bundestages dafür stark. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion liegt laut Zeitung dem Parlament bereits vor.


Staat bevormundet seine Bürger
statt sie aufzuklären

<center><b>Staat bevormundet seine Bürger<br>statt sie aufzuklären

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Auf den Paradigmenwechsel, der sich aktuell rund um den Verbraucherschutz und das Leitbild des mündigen, informierten Bürgers vollzieht, weist der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) in der aktuellen Ausgabe seines Politikbriefes hin. »Wurde in der großen Koalition - ganz dem Verbraucherleitbild der EU entsprechend - bis vor kurzem noch von Beratung, Aufklärung und Information gesprochen, wenn es um Wettbewerb und Konsumentenentscheidungen ging, so weicht dies zunehmend staatlichen Erziehungsmaßnahmen«, sagt Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie.


Girokonten-Test: Wo trotz Niedrigzinsen keine Gebühren anfallen

<center><b>Girokonten-Test: Wo trotz Niedrigzinsen keine Gebühren anfallen

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Hohe Gebühren fürs Girokonto müssen trotz Niedrigzinsphase nicht sein. So bieten einige Banken das Konto immer noch kostenlos an. Das gemeinnützige Verbraucherportal Finanztip hat deshalb die Konditionen unterschiedlicher Anbieter unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Vor allem Direktbanken punkten mit kostenloser Kontoführung. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede, etwa bei der Höhe der Dispozinsen.


Studie veröffentlicht:
Zweifel am Bachelorabschluss - Vertrauen in Nebenjobs mit Fachbezug

<center><b>Studie veröffentlicht:<br>Zweifel am Bachelorabschluss - Vertrauen in Nebenjobs mit Fachbezug

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Studitemps und das»Department of Labour Economics der Maastricht University« führen im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ seit 2012 bundesweite Befragungen unter deutschen Studierenden durch. Die Ergebnisse der 5. und 6. Erhebung werden nun veröffentlicht. Interessierte erhalten auf Wunsch die Vollversion der Studie in digitaler Form. Bei der Studienreihe „Fachkraft 2020“ handelt es sich um die größte Studierendenerhebung Deutschlands.


Immer noch deutsche Investitionen in die Hersteller von Streumunition:
Ein deutsches Gesetz ist überfällig

<center><b>Immer noch deutsche Investitionen in die Hersteller von Streumunition:<br>Ein deutsches Gesetz ist überfällig

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Ein am heutigen 16. Juni vorgestellter Bericht der Nichtregierungsorganisation PAX verurteilt Finanzinstitute, Banken und Rentenfonds, die immer noch in Hersteller der weltweit geächteten Streumunition investieren. Für Deutschland nennt der Bericht Allianz, Deutsche Bank und Siemens Financial Services. Die bereits sechste Auflage des Berichts »Worldwide Investments in Cluster Munitions: a shared responsibility« wird am weltweiten Aktionstag der Kampagne gegen Streumunition (CMC) präsentiert. Mitglieder der CMC wie Handicap International appellieren an diesem Tag an Politik und Finanzunternehmen, alle Investitionen in Streumunition zu stoppen.


SOS-Kinderdörfer: Unternehmen sind für Kinderarbeit mitverantwortlich

<center><b>SOS-Kinderdörfer: Unternehmen sind für Kinderarbeit mitverantwortlich

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am Sonntag machen die SOS-Kinderdörfer weltweit Unternehmen, die Hungerlöhne an Erwachsene zahlen, für Kinderarbeit mitverantwortlich. "Die Hauptursache von Kinderarbeit ist bittere Armut!" sagt der SOS-Pressesprecher Louay Yassin. "Deshalb fordern wir Unternehmen, die im Ausland produzieren lassen, auf, ihrer sozialen Verantwortung in armen Ländern gerecht zu werden!"


Beispiel Sachsen-Anhalt: Preisverfall belastet Bauern: 46 Milchbetriebe geben auf

<center><b>Beispiel Sachsen-Anhalt: Preisverfall belastet Bauern: 46 Milchbetriebe geben auf

Die Macht der Konzerne zerstört die Landwirtschaft

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Krise auf dem Milchmarkt eskaliert und hat nun auch in Sachsen-Anhalt fatale Folgen. »Im vergangenen halben Jahr haben 46 Milchbetriebe im Land die Aufgabe ihrer Produktion beschlossen«, sagte Kurt-Henning Klamroth der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Das seien deutlich mehr als üblich, so der Präsident des Bauernbundes in Sachsen-Anhalt. »Den Milcherzeugern fehlt einfach die wirtschaftliche Perspektive.«


Rekord:
Masseneinspruch gegen Patent auf Tomate

<center><b>Rekord:<br>Masseneinspruch gegen Patent auf Tomate

65.000 legen Einspruch gegen das Patent des Syngenta-Konzerns auf eine koventionell gezüchtete Tomate ein

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Rund 65.000 Bürger legen am kommenden Mittwoch Einspruch gegen ein Patent auf eine Tomate ein, welches das Europäische Patentamt dem Syngenta-Konzern erteilt hat. Dies ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Biopatent gab. Zu dem Einspruch aufgerufen hatte die Bürgerbewegung Campact gemeinsam mit einem europäischen Bündnis von Organisationen.


DGB fordert bessere Kontrollen beim Mindestlohn

<center><b> DGB fordert bessere Kontrollen beim Mindestlohn

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Anlässlich der Bilanz des Zolls fordert DGB-Bundesvorstandsmitglied Stefan Körzell mehr und bessere Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes: »Wenn das Mindestlohngesetz wirken soll, sind Kontrollen unerlässlich. Statt diese aber konsequent umzusetzen, sind die Kontrollen im Jahr 2015 verglichen mit 2014 deutlich zurückgegangen. Noch schlimmer - die eingeplanten zusätzlich ausgebildeten Zollbeamten wurden für Aufgaben des BAMF abgezogen. Damit haben all die Unternehmen, die sich um den Mindestlohn herummogeln, 2015 quasi einen Freibrief gehabt - zulasten der Beschäftigten.


IG Metall droht mit langen Warnstreiks

<center><b>IG Metall droht mit langen Warnstreiks

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Kurz vor der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie am Montag hat die IG Metall NRW ein Angebot der Gegenseite verlangt: »Die Arbeitgeber sind gut beraten, jetzt mal aus ihrer Ecke zu kommen und was Ordentliches auf den Tisch zu legen«, sagte NRW-Bezirksleiter Knut Giesler der in Düsseldorf erscheinenden »Rheinischen Post«(Samstagsausgabe).



PanamaPapers:
NDR und WDR berichten über Datenleck

<center><b>PanamaPapers:<br>NDR und WDR berichten über Datenleck
von extra3

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Ein Datenleck bei einem der größten Anbieter für Briefkastenfirmen bringt zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie weitere Politiker in aller Welt in Schwierigkeiten. Die Unterlagen zeigen, wie sie in Geschäfte mit Offshore-Konstruktionen verstrickt sind. Das Leck umfasst E-Mails, Urkunden, Kontoauszüge, Passkopien und weitere Dokumente zu rund 214.000 Gesellschaften, vor allem in Panama und auf den Britischen Jungferninseln.


»Streetscooter«:
Deutsche Post lässt E-Autos produzieren

<center><b>»Streetscooter«:<br>Deutsche Post lässt E-Autos produzieren

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Deutsche Post geht unter die Autobauer und lässt den selbst entwickelten Elektro-Transporter »Streetscooter«nun in Serie produzieren. Die ersten 2000 Fahrzeuge sollen noch 2016 vom Band rollen, sagte ein Postsprecher. Nach und nach werde das Unternehmen bis zu 30.000 Fahrzeuge durch den»Streetscooter« ersetzen. Mittelfristig plant die Post sogar, die Autos zu vermarkten.»Streetscooter« war 2010 als Startup-Unternehmen gegründet worden.