Die größten Irrtümer über Krebs

Stress macht Krebs
Nicht zwangsläufig entsteht durch Stress Krebs. Stress ist eine subjektive Empfindung und darum schwer zu messen. Aber: Stress kann einen indirekten Effekt auf ein Krebsrisiko haben. Wer ständig unter Stress steht, hat weniger Energie und somit schwächere Abwehrkräfte. Er schläft schlechter, raucht und trinkt vielleicht mehr. Alles Faktoren, die Krebs und andere Krankheiten begünstigen können.

Wer wenig Obst und Gemüse isst, bekommt Krebs
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen einer Krebserkrankung und ungesunder Ernährung. Dass eine ausgewogene Ernährung gesund ist, ist unbestritten. Sie sollte aus viel Obst, Gemüse, Pflanzenöl, Fisch und wenig Fleisch bestehen. Hoher Fleisch- und Fettkonsum steht im Zusammenhang mit Krebs. Das sagen Experten schon lange. Bereits der tägliche Verzehr von 100 Gramm rotem Fleisch erhöht das Darmkrebsrisiko. Auch Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommen Fleischesser häufiger.

Handys und Mobilfunkmasten machen Krebs
Es gibt keine gesicherten Daten, die einen Zusammenhang nachweisen. Eher sollen Mobilfunkmasten sogar harmlos sein. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz konnte keine gesundheitsrelevanten Wirkungen feststellen. Bei der Nutzung von Handys kann ein geringer Effekt nicht ausgeschlossen werden. Bei extrem intensiver Nutzung gibt es Hinweise, dass Hirntumore öfter auftreten.

Frauen mit großem Busen tragen ein höheres Brustkrebsrisiko
Dafür gibt es keine Belege. Allerdings kann es durch die Masse von Gewebe schwieriger sein, Veränderungen zu entdecken. Auch die Selbstuntersuchung durch Abtasten ist bei einem großen Busen schwerer als bei einem kleinen. MMR

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